Grundsteuerhebesätze steigen weiter - Kommunen verteuern Wohnnebenkosten
In fast jeder dritten größeren Stadt/Gemeinde wurde 2011 gegenüber dem Vorjahr die Grundsteuer B für bebaute Grundstücke erhöht. Dies geht aus aktuellen Zahlen hervor, die jetzt der DIHK für Kommunen mit mehr als 50.000 Einwohnern veröffentlicht hat. Demnach ist der durchschnittliche Hebesatz bei der Grundsteuer B in diesem Jahr gegenüber 2010 von 507 auf 517 gestiegen.
Vor allem die Städte und Gemeinden im bevölkerungsreichsten Land Nordrhein-Westfalen (NRW) treiben damit die Wohnnebenkosten weiter spürbar in die Höhe. Dies geht nicht nur zulasten selbstnutzender Eigentümer, sondern auch zulasten der Mieter, für die die Grundsteuer im Regelfall ein Bestandteil ihrer Nebenkostenabrechnung ist. In NRW haben 34 von 76 Kommunen mit mehr als 50.000 Einwohnern den Hebesatz erhöht. Absolut am stärksten stiegen die Hebesätze in Leipzig (von 500 auf 650 Prozent), Solingen (von 490 auf 590 Prozent), Castrop-Rauxel (von 410 auf 500 Prozent), Leverkusen (von 500 auf 590 Prozent), Iserlohn (von 400 auf 485 Prozent) und Stralsund (von 420 auf 500 Prozent).“
Eine nach Bundesländern sortierte
Übersicht haben wir in der Anlage für Sie beigefügt.
Ottmar H. Wernicke
Haus & Grund Württemberg –
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